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Philipp Mücke

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Geht es euch auch so, dass ihr eine innerliche Blockade immer genau dann habt, wenn es darum geht etwas über euch selbst zu schreiben?
Nunja ich hab sie. Ohnehin halte ich es für besser einen Menschen nach und nach kennen zu lernen, anstatt schon alles vorher serviert zu bekommen!

Daze

July 31

Wenn man eine Reise macht dann tut man was erleben.

Aloa, Laola, Olala. Entschuldigt diese etwas dümmliche Einleitung, doch ich glaube ernsthaft, dass die Woche Zelten auf Usedom meine geistigen Fähigkeiten stark eingeschränkt hat. Warum? Ganz einfach. Wenn man mit 10 Jungs (mich eingerechnet) und 5 Mädels unterwegs ist, prägt das. Wie sagt man so schön? Das sind Erfahrungen, die einem im Leben weiter bringen. Nunja, was habe ich in den 6 Tagen über das Leben gelernt? Zunächst, dass man in der Nacht nie barfuß an den Strand gehen darf. Dort warten böse Überraschungen in Form von zerbrochenen Bierflaschen auf einen, wie mein großer Zeh schmerzhaft erfahren musste. Des Weiteren lernt man die unterschiedlichsten Verdauungsmechanismen seiner Mitmenschen kennen, welche sich in oraler und analer Onomatopoesie äußern. Interessant, Interessant. Zumal wie wir  festgestellt haben nach einer gewissen Zeit sämtliche Hemmschwellen fallen. Da geht man schon mal nachts stark angenüchtert nacktbaden in der Ostsee (aka Brackwasser, Achterwasser und Alsterwasser). Nicht das ihr denkt ich hätte dergleichen getan, denn ich habe nicht mal zugesehen. Allerdings bereue ich es nicht, da man nie weiß ob sich der Anblick gelohnt hätte, denn es wagten sich nur 3 Jungs in die stürmischen Fluten (Ähem, ok von Wellen war keine Spur). Es schein jedenfalls ein lustiges Erlebnis gewesen zu sein. Und von diesen gab es noch allerhand andere. Zum Beispiel im strömenden Regen Beachvolleyball spielen und danach völlig unterkühlt zurück kehren. Toller Nebeneffekt, ich konnte meine Schuhe danach einen Tag lang nicht anziehen, weil sie völlig durchnässt waren. Aber macht nichts. Badelatschen mit 3 Paar Socken haben auch Style. Ok vielleicht sah es wirkliche kacke aus, aber durch den Bierkonsum, der verhältnismäßig früh begann, konnte man sich alles schön saufen. Selbst das Wetter. Ich weiß nicht was mit der Sonne los war, aber sie hatte wohl nicht ihre beste Woche. Es war ein bisschen schade, dass sie sich nur ein paar mal gezeigt hat, aber vielleicht hatte sie Liebeskummer. Schon blöd wenn man in den Mond verliebt ist, man diesen aber nur sehr selten sieht. Aber das ist eine andere Geschichte. Sonne, Mond und Sterne leuchten in der Ferne und trinkst du zu viel Bier, kommen sie zu dir. So ging es mehreren von uns. Allerdings an unterschiedlichen Tagen. Nein, Namen werden nicht verraten. Doch es gab noch weitere Erkenntnisse. Zum Beispiel, dass es ohne weiteres möglich ist jeden Abend zu grillen und 2-4 Stücken Fleisch zu fressen und sich sonst nur von Dosenfutter zu ernähren. Oder, dass man seinen ganzen Tagesablauf wie folgt gestalten kann: aufstehen, essen, Bier trinken, kacken, duschen, sitzen, essen, Biertrinken, Volleyball spielen, sitzen, essen, trinken usw. Das ist wie ich finde ein abwechslungsreiches Programm. Da kann mir keiner erzählen, dass dies langweilig sei. Für Freunde der Kultur sei zu sagen, dass es die bei uns auch gab. Zwar auf unterstem Niveau aber immerhin. Wir kennen doch alle die Hauptthemen einer großen männlichen Gruppe. Wär allerdings eher auf gepflegten Badespaß steht, dem ist zu sagen, dass einige von uns sogar bis nach Zinnowitz zum Baden gefahren sind. Leider mussten aber auch ein paar Leute bei den Zelten bleiben, weil man auf nem Jugendplatz nie sicher sein kann am Ende noch alle Sachen zu besitzen. Zum Glück haben wir uns nicht gelangweilt.
Zum Schluss möchte ich noch von einem interessanten Phänomen berichten. 2 Elektrogeräte haben aus dem Nichts ihren Geist aufgegeben, mein Mp3 Player und ein Handy. Allerdings lag es nicht an leeren Akkus, die Ursache ist bis heute ungeklärt, Wer mag kann einen Brief an Aktenzeichen XY schicken. Jedenfalls funktionierten beide Geräte wieder als wir zu hause angekommen sind. Ich vermute einen Fluch dahinter, den Fluch des Naturcampingplatzes, der jedes elektronische Gerät verabscheut und wahllos zum Schweigen bringt. Jedoch hab ich keine Beweise für meine Theorie. Doch trotz diesen und weiteren kleineren Ärgerlichkeiten war es ne verdammt geile Zeit. An dieser Stelle grüße ich Konni, Dajo, Dajo, Celle, Chill, Marianne, Guido, Robert, Matthias, Julia, Christian, Laurien, Caro und Tina.
 
bis dahin ...
 
Daze aka zurück in der Zivilisation 
July 21

Warum das Klavier nicht Tastatur heißt ...

Am Anfang muss ich ehrlich zugeben: Ich hab keine Ahnung was der obige Titel mit dem nachfolgendem Eintrag zu tun hat. Irgendwie kam mir dieser Satz gerade in den Sinn. Vielleicht weiß ich ja am Ende warum es so ist. Mal gucken.
Die letzten Tage waren entspannend und spannend. Dieser gespannte Zustand ... Ja wie denn nun? Ich glaub ich hab mich verspannt. Dann drücken wir es einfacher aus. Die letzen Tage waren cool, saugeil, übel, krass und fett. Ok, für die konservativen Leser: Es war ganz schön.
Jedenfalls war ich 5 Tage in Berlin, unserer schönen Hauptstadt, in der man so allerlei interessante Häupter trifft, dessen Chef, sozusagen das Oberhaupt, Klaus Wowereit ist. Aber um den soll es gar nicht gehen. Wie wahrscheinlich jeder weiß, hat Berlin eine ausgeprägte Clubkultur. Und so hatte auch ich die Chance ein Teil dieser zu werden. Nein, ich bin nicht jede Nacht durch die verschiedensten Lokalitäten gezogen. So ausgeprägt war mein Bedürfnis nach Party auch nicht. Der einzige Club, den ich besuchte war das "Sage". Vielleicht kennt das ja einer von euch. Auf jeden Fall ein sehr geiler Schuppen, der an diesem Donnerstag nur Rock usw. spielte (Ich bin jetzt zu faul alle Verwandten Musikrichtungen aufzuschreiben). Es gibt 3 Floors (auf deutsch Flure) auf denen Rock in verschiedenen Härtegraden gespielt wurde, eine Live Band, einen Pool, diverse Bars, und eine überdachten Innenhof, in dem Kicker, Tischtennisplatten und diverse Sitzmöglichkeiten zu finden waren. Die Mucke fand ich auf jeden fall sehr ansprechend. Einzig die Hitze machte einem auf dauer ein wenig zu schaffen. Es war unerträglich heiß. Da waren die vorrübergehend durstlöschenden Biere sehr willkommen. Dafür hatte ich dann zu hause umso mehr brand. Das tolle an dem Abend war, dass man bis um 10 umsonst in den Laden gekommen ist und sich so die sonst üblichen 10 Euro Eintritt gespart hat. Das Geld wurde dann natürlich bereitwillig in Getränke investiert. Allerdings werden die Zinsen in Naturalien ausgezahlt, quasi ein nicht greifbarer Wert. Egal. Interessante Leute hat man dort natürlich auch getroffen. Zumal ich auch nicht alleine da war. Kleiner Tipp: Der Kicker ist ideal zum kennen lernen neuer Leute. Besonders angetrunken. Aber lassen wir das. Achso, ich wollte ja noch was zum Publikum sagen. Also es waren hauptsächlich Studenten und Studentinnen. Doch auch U 18 Stüppies bei denen sich jeder fragte wie sie in den Club gekommen sind, traf man hin und wieder. Wahrscheinlich hatten sie 'n Muttischein dabei :D. Schade das die S-Bahnen unter der Woche so früh ihren Betrieb einstellen, ansonsten wär ich noch länger geblieben. Aber der Abend war auch so sehr cool.
Achso warum das Klavier nicht Tastatur heißt weiß ich immer noch nicht. Es haben doch beide Gegenstände Tasten. Aber wenn das Klavier Tastatur heißen würde, wie hieße dann die Tastatur? Klavier? Ich spiele Tastatur. Ich schreibe auf meinem Klavier. Klingt irgendwie scheiße.
 
bis dahin ...
 
Daze aka ich bin n schlechter Torwart denn ich halte nichts von dir 
 
July 08

Während du an gestern denkst, fliegt heute vorbei.

Die Ferien stehen vor der Tür. Wenn es nach mir ginge, hätte ich ihnen schon vor zwei Wochen selbige geöffnet. Doch sowas liegt leider nicht in meiner Hand. Noch nicht (:D).
Ich könnte jetzt hier eine endlose Liste aufschreiben mit den Dingen, die im letzten Monat (Ja so lange ist es schon wieder her) passiert sind, aber ich hab nicht so recht lust darauf. Den Blick auf das Vergangene zu richten bringt auch nichts, denn dazu ist in den Ferien zu viel geplant. Zelten an der Ostsee, 5 Tage Berlin unsicher machen, (wahrscheinlich) zu den Großeltern fahren und die restliche schulfreie Zeit genießen, ehe es wieder heißt "Ich begrüße sie im 13. Schuljahr.". Doch solch Gedankenspiele sollte ich lieber schnell in die hinterste Ecke meines Kopfes drängen. Wer macht sich schon in den Ferien Gedanken über Schule? Jaja es gibt bestimmt welche, aber die sind wohl nicht normal, das sind Leute die für Russisch lernen. Sozialer Abschaum. Ok, das ist vielleicht etwas übertrieben. Lassen wir das.
Jedes mal wenn ein weiteres Schuljahr sich dem Ende neigt, stellt wohl so ziemlich jeder fest wie schnell man die Schulwochen hinter sich gebracht hat. Schon erstaunlich, besonders weil man jedes mal von neuem stöhnt wenn ein neues Jahr beginnt, wo man doch eigentlich wissen müsste, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Woher kommt dieses dumme Sprichwort überhaupt? Ich finde nämlich, dass die Zeit beim fliegen gar nicht vergeht. Das sind wohl so ziemlich die langweiligsten Stunden, die ein Mensch ertragen muss, neben Wartezimmer-sessions und Shoppingtouren mit weiblicher Begleitung. Vielleicht ist fliegen aber auch im Sinne von aus nem Hochhaus fallen o.ä. gemeint. Wer weiß das schon? 'Ne andere Theorie wäre noch, dass damals das Fliegen einen enormen Zeitgewinn zu herkömmlichen Fortbewegungsmitteln darstellte und man schnell im Flugzeug unterwegs ist. Ach scheiß drauf! Eigentlich hab ich keinen Plan was ich hier schon wieder laber, deshalb solls für heute erst mal reichen.
 
bis dahin ...
 
Daze aka Über den Wolken
June 13

Was ist neu?

Das ist neu. Ein neuer Eintrag. Endlich! Aber was war überhaupt los. Nunja die Erklärung ist eigentlich simpel. Ich hatte einfach keinen Bock irgendwas zu schreiben, geschweige denn meine Finger mit der Tastatur verschmelzen zu lassen. Ok, diese Temperaturen sind relativ normal für diese Jahreszeit. Die Hitze allein wäre ja auch nicht so schlimm, aber wenn dann auch noch so 'ne hohe Luftfeuchtgkeit dazukommt, wirds so langsam pervers. Eigentlich grenzt es schon an Selbstmord überhaupt zu wagen den Computer anzumachen. Das Ding wird heiß, sehr heiß und das Zimmer rundherum ebenso. Komischerweise scheint dieser Effekt nur im Sommer aufzutreten, im Winter bleibt es arschkalt. Seltsam. Da fällt einen kühlen Kopf zu bewahren schwer. Das Eisfach wäre 'ne überlegenswerte Alternative, nur ist unseres nicht so groß als dass mein Kopf dort rein passen würde. So bleibt nur die überdurchschnittlich hohe Transpiration. An Bewegung ist erst gar nicht zu denken. Gott im Himmel! (Falls es dich überhaupt gibt).
Wenigstens heute war es nicht so heiß und schwül. Und lustigerweise hab ich sogar manchmal gefroren. 21 Grad sind ja auch saukalt. Verdammt! Und die PC Heizung hat man auch nicht dabei. Aber es soll ja bald wieder knackig werden. Und abends gibt es eh immer Gewitter. Leute wir müssen die Klimakarten in den Atlanten ändern! Wir befinden uns jetzt in der Äquatorialen Klimazone! Die Merkmale haben wir schon. Vormittags, mittags und nachmittags Sonne und Hitze und abends dann kommt der große Knall oder eher die großen Knälle. Das ganze noch garniert mit ein paar kräftigen Schauern und perfekt ist die allabendliche Endzeitstimmung. Mal gucken wie es heute wird.
Ansonsten gabs das übliche Programm: 'N Haufen Geburtstage und sonstige Feiern, Schulzeug, das einem die freien Nachmittage raubt und so weiter. Also alles beim Alten, nichts neues.
 
bis dahin ...
 
Daze aka halb geschmolzener Flutschfinger
May 18

Christi Himmelfahrt ...

Hallo young folks (Jetzt alle pfeifen bitte). Am Donnerstag war Herrentag. Und was macht man an solch einem Tag? Richtig, saufen (bis die Kotze sauer schmeckt). Wer hat an diesem Tag in einer Saufkompanie nichts zu suchen? Wieder richtig, Frauen. Dementsprechend bestand unsere feucht fröhliche Herrentags-(krabbel)gruppe aus 15 männlichen Individuen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten etwas Stimmung in diesen regnerisch grauen Tag zu bringen. Los ging es um halb 11 Uhr morgens vor dem hiesigen Einkaufszentrum. Die Ausrüstung: Drei Bollerwagen bis oben hin mit Alkohol, Essen, Grill und Klamotten vollgepackt, ein Sonnenschirm der das Gefährt und uns vor dem Regen schützen sollte, ein Ghettoblaster aus dem der historisch heroische Herrentags Hitmix (Extra von mir zusammengestellt) dröhnte und auch den letzten männlichen Fantasten, der um diese Zeit noch im Bett lag wach machte, eine Burger King Krone und eine Fliegenklatsche, die als Zepter des stündlich ausgewürfelten Königs diente. Er bestimmte wo es langgeht und konnte beliebig Befehle erteilen, die jeder zu befolgen hatte. (Letzteres wurde mittels einer Unterschrift abgesichert). Logischerweise wurden auch schon kurze Zeit später die ersten Biere ver/gekippt. Irgendwann muss man ja mal anfangen. So gegen Mittag hatten wir dann den maximalen Mitgröhlfaktor in der Innenstadt erreicht. Jeder der behauptet er hätte uns nicht gehört, der lügt. Ein Tross von 15 Mann ist einfach mal nicht zu überhören. Unser primäres Ziel zur Mittagszeit war die Schöpfwerksbrücke, die direkt am Kanal liegt und einen idealen Platz zum Grillen bietet. Nachdem jeder ein paar Steaks und Bratwürste verschlungen hatte, ging es weiter Richtung Polder. Zur Erklärung für die nicht-Schwedter. Die Polder-Wiesen befinden sich in unserem Nationalpark und sind das Überflutungsgebiet für die Oder im Winter und Frühjahr. Nach einiger Zeit inklusive eines gefährlichen Fußmarsches ließen wir uns nieder, machten ein Lagerfeuer an und tranken selbstverständlich. Nach ein paar BIER wurden wir zu Besoffenen Im Ekstatischen Rausch. Als später der WODKA hinzukam waren wir Willenlose, Ordinäre, Desaströs Komande Alkoholkonsumenten (zum Glück ging es nicht jedem von uns so). Jedenfalls plätscherte der Tag so dahin. Mittlerweile war es halb 8. Wir hatten eine Hänsel und Gretel Märchenstunde, die auf Geheiß des Königs abgehalten wurde, hinter uns gebracht und lechzten nun nach Fleisch und Wurst. Logische Konsequenz: Grill an, Essen rauf, Mund voll, Bauch rund, Glas leer, Glas voll, Mensch dicht, Schädel brummt. Diese Kette lässt sich unendlich vortführen. Sie ist die wissenschafltiche Abhandlung eines jeden Herrentages. Ja HERRENtag. Ein paar Frauen, die an uns mit ihren Fahrrädern (ohne Bollerwagen, Luschen) vorbeifuhren sahen bedrückt, verstört oder zornig aus. Vielleicht lag es daran, dass wir sie ausbuhten, wie jede andere Gruppe Männer die eine weibliche Begleitung bei sich hatten. Manche scheinen wohl den Sinn dieses Tages nicht ganz verstanden zu haben. Jedenfalls kann ich mir jetzt einfach mal das Recht rausnehmen und behaupten, dass unsere Herrentagsgesellschaft die geilste in ganz Schwedt war. Die Ideen, die Umsetzung, die Musik, die Stimmung alles hat gepasst und machten diesen Tag trotz des Regens und eines berschwerlichen Heimweges (Aua, meine Beine und Füße!) zu einem unvergesslichen Erlebnis.
 
bis dahin ...
 
Daze aka du säufst dich in den Himmel und wachst am nächsten Tag in der Hölle auf
(dedicated to Guido aka Wodka Feige)